Mit welchen Erwartungen ich ins Praktikum gestartet bin
In das Praktikum bin ich mit zwei großen Erwartungen gegangen:
- Ich wollte mein Wissen aus meinem Marketingmanagement-Studium anwenden und noch weiter vertiefen.
- Ich wollte mich persönlich weiterentwickeln. Raus aus der Komfortzone, rein ins echte Arbeitsleben.
Ich liebe es, mich in neue Herausforderungen zu stürzen, weil ich weiß, dass sie mich weiterbringen. Mit diesem Mindset hatte ich das Gefühl bei der TK, die Innovation und Fortschritt im Gesundheitswesen aktiv mitgestaltet, genau richtig zu sein. Ich wollte nicht einfach „die Praktikantin“ sein, sondern jemand, der im HR-Marketing der TK wirklich etwas beiträgt, mitgestaltet und am Ende sagen kann: Ich habe hier wirklich etwas gelernt und auch etwas dagelassen.
Mein Start bei der TK und im HR-Marketing-Team
Mein Einstieg bei der TK am Standort Hamburg war alles andere als „klassisch“. An meinem ersten Tag fand direkt ein „Content-Tag“ statt. Gemeinsam mit Azubis haben wir authentischen Content für Social Media produziert. Nach einer kurzen Einführung durch eine Content-Agentur ging es sofort los mit planen, drehen und schneiden. Die Videos haben wir im Nachgang in unseren Redaktionsplan eingeplant und nach und nach gepostet. Das war sehr cool, direkt zu Beginn etwas zu erstellen, das wirklich nach außen geht.
Mindestens genauso wichtig wie die Aufgaben war für mich, wie ich im Team aufgenommen wurde. Mein gesamtes Team hat es mir unglaublich leicht gemacht, anzukommen. Die Atmosphäre war von Anfang an offen, herzlich und wertschätzend. Ich hatte nie das Gefühl, mich „verstellen“ zu müssen.
Was ich besonders schätze ist, dass nie ein Unterschied gemacht wurde, dass ich „Praktikantin“ bin. Ich durfte von Beginn an eigene Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und intern mitreden. Das hat mir ein echtes Zugehörigkeitsgefühl gegeben.
Meine Aufgaben im Praktikum und warum sie so gut zu mir passen
Inhaltlich war ich vor allem im Bereich Social Media Marketing und HR-Marketing / Personalmarketing unterwegs, also genau dort, wo sich meine Interessen aus Studium, Social-Media-Erfahrung und meiner Freude am Umgang mit Menschen treffen.
Zu meinen Aufgaben gehörten die redaktionelle Planung für Instagram und LinkedIn, die Erstellung von Social-Media-Content, das Community-Management und die Auswertung unserer Inhalte. Zudem habe ich eng mit Kolleg:innen aus verschiedenen Bereichen sowie mit dem Azubi-Redaktionsteam zusammengearbeitet und gemeinsam mit dem Azubi-Redaktionsteam haben wir Content-Formate entwickelt, um Schüler:innen, Studierende und Berufseinsteiger:innen für die TK als Arbeitgeber zu begeistern. Ergänzend dazu war ich in die Zusammenarbeit mit externen Agenturen eingebunden und konnte bei der Bewertung von Content-Agenturen sowie bei Pitches von Media-Agenturen erleben, wie Mediaplanung aus dem Studium in der Praxis aussieht.
Das ist der Teil, der mir persönlich am wichtigsten ist und zwar wie sehr mich diese vier Monate geprägt haben, fachlich, aber vor allem menschlich. Diese vier Monate haben mir gezeigt, wie sehr das Umfeld beeinflusst, wie man arbeitet und wie man sich dabei fühlt und was einen guten Arbeitgeber ausmacht. Vorher hatte ich oft gelesen oder gehört, wie wichtig Unternehmenskultur, Wertschätzung und ein gutes Miteinander sind. Bei der Techniker Krankenkasse durfte ich zum ersten Mal so richtig erleben, was es bedeutet, wenn eine Unternehmenskultur auf Wertschätzung, Vertrauen und Entwicklung ausgerichtet ist.
Was ich mitnehme:
- Wertschätzung macht mutig. Wenn man ernst genommen wird, traut man sich, Ideen zu teilen, Fragen zu stellen und auch mal Dinge kritisch zu hinterfragen
- Vertrauen fördert Weiterentwicklung. Ich habe von Anfang an Verantwortung bekommen. Das hat mich gefordert, aber nie überfordert und genau daran bin ich gewachsen.
- Kultur ist mehr als ein Wort. Ob beim gemeinsamen Lunch, im Austausch mit Kolleg:innen, in Meetings oder bei spontanen Gesprächen. Ich habe eine Atmosphäre erlebt, in der man sich unterstützt, wertschätzt, offen miteinander spricht und einander etwas gönnt.
- Langjährige Mitarbeit zeigt viel. Viele Menschen, mit denen ich gesprochen habe, arbeiten seit vielen Jahren bei der TK, manche sogar seit Jahrzehnten. Für mich ist das ein starkes Zeichen dafür, dass sie sich hier wohl und gesehen fühlen.
Am meisten beeindruckt hat mich, wie sehr ich ich selbst sein durfte. Ich musste mich nicht anpassen oder verstellen und genau so, wie ich bin, wurde ich gesehen und wertgeschätzt. Für mich war dieses Praktikum im HR-Marketing bei der Techniker Krankenkasse weit mehr als nur ein Pflichtbestandteil meines Studiums, sondern eine Erfahrung, die meinen Blick auf die Arbeitswelt verändert hat und meine Ansprüche an einen guten Arbeitgeber sind dadurch definitiv gestiegen, im positiven Sinne. 🙂
Tipps für zukünftige Praktikant:innen
Wenn du überlegst, ein Praktikum im HR-Marketing oder Social Media Bereich bei der TK zu machen, würde ich dir gerne ein paar persönliche Tipps mitgeben:
- Seid mutig und bringt euch ein – fachlich und menschlich.
- Traut euch, Fragen zu stellen und auch mal nachzuhaken.
- Nutzt die Chancen, die euch gegeben werden: Hospitationen, Projekte, Austausch mit Kolleg:innen.
- Geht aus eurer Komfortzone heraus, genau dort passiert das meiste Wachstum.
- Bindet euch ins Team ein: beim Lunch, im Smalltalk, in Meetings.
Die TK bietet viele Möglichkeiten und mindestens genauso wichtig auch viel Unterstützung. Nutzt das. Ihr werdet nicht nur fachlich dazulernen, sondern auch viel über euch selbst.
Mit Kollegin Cathrin Cors bei der Contentproduktion für unsere Social-Media-Kanäle
Mit Praktikantin Nell Kristin Becker
Bei der Contentproduktion
Reel-Dreh mit Kollegin Nina Gotama
Takeover für den @TK.Karriere Instagram Account
Danke!
Zum Schluss bleibt mir vor allem eins: Danke zu sagen ♥
Ich bin sehr dankbar, dass ich in einem großen Unternehmen wie der TK so viel Vertrauen, Offenheit und Wertschätzung erleben durfte. Ich hatte viel Spaß, wurde unterstützt, gefördert und ernst genommen und hätte es mir wirklich nicht besser wünschen können.
Danke an mein Team Werbung & HR-Marketing und jeden der sich Zeit für mich genommen, mich begleitet, mir etwas erklärt oder mich ermutigt habt. Ihr habt dafür gesorgt, dass dieses Praktikum weit mehr war als nur ein Pflichtbestandteil in meinem Studium.
Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge:
- lachend, weil ich so viel gelernt habe, über mich hinausgewachsen bin und tolle Menschen kennenlernen durfte,
- weinend, weil mir Abschiede nicht leichtfallen und ich euch wirklich ins Herz geschlossen habe.
Ich hoffe, dass ich das HR-Marketing der TK ein kleines Stück bereichern konnte und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja irgendwann wieder. 🙂