Interview mit Arndt Hoschke, Projektleiter „FlexOffice“
FlexOffice bietet den TK-Mitarbeitenden die Möglichkeit, bis zu 60% ihrer Arbeitszeit aus dem Home Office, mobil oder einer anderen Dienststelle zu arbeiten. Projektleiter Arndt Hoschke beantwortet alle Fragen rund um das Arbeitsmodell bei der Techniker.
Was bedeutet hybrides Arbeiten bei der TK?
Hybrides Arbeiten heißt für uns, dass zu jedem Zeitpunkt immer ein Teil des Teams oder eines Projektes an einem anderen Ort sitzt. Das kann sowohl das heimische Home Office sein, aber auch ein anderer Standort der TK. Die Zusammenarbeit muss damit unabhängig vom Arbeitsort funktionieren, sowohl bei Besprechungen/Terminen als auch für den Austausch von Dokumenten und Ideen. Wir schaffen dafür immer mehr technischen Möglichkeiten, z.B. durch zusätzliche Ausstattungen und Räume für Videokonferenzen, aber auch durch die unternehmensweite Einführung von Software zur Zusammenarbeit. Bei der TK haben wir in diesem Rahmen das Modell „FlexOffice“ eingeführt.
Was ist „FlexOffice“ und warum hat sich die TK für dieses Modell entschieden?
FlexOffice bietet den Mitarbeitenden die Möglichkeit, bis zu 60% ihrer Arbeitszeit aus dem Home Office, mobil oder einer anderen Dienststelle zu arbeiten. Alle unsere Mitarbeitenden sind mit Laptops und Headsets ausgestattet und wer am FlexOffice teilnimmt, bekommt zusätzlich einen großen Monitor für die Arbeit im Home Office gestellt. Die TK hat sich für dieses Modell bereits vor der Pandemie entschieden, da zum einen die technischen Möglichkeiten eine ortsunabhängige Arbeit möglich machen und wir zum anderen bessere Möglichkeiten zur Vereinbarung von Arbeit und Privatleben bieten können.
Welche Vorteile bietet das FlexOffice?
Für die Mitarbeitenden: mehr Flexibilität, d.h. wo will und kann ich optimal meine Aufgaben erledigen.
Für die TK: die jeweils geeignetsten Mitarbeitenden können unabhängig vom Standort zusammenarbeiten und unsere Kundinnen und Kunden betreuen.

„Durch die Einführung von FlexOffice haben wir die Arbeitsabläufe der TK deutlich flexibilisiert und ortsunabhängiger gemacht, was nicht nur in Zeiten einer Pandemie die TK viel krisenfester macht. Gleichzeitig bleibt die TK mit diesem Angebot auch ein attraktiver Arbeitgeber und unsere Mitarbeitenden können je nach Anforderung den geeigneten Ort zur Arbeit für sich wählen.“
Wie genau sieht die Arbeit im FlexOffice aus?
Das Schöne am FlexOffice ist es ja gerade, dass unsere Mitarbeitenden es flexibel nutzen können, da wir im Home Office die gleichen technischen Möglichkeiten wie im Büro haben und es nur einen allgemeinen Rahmen zur Nutzung gibt. Teilweise haben Kolleginnen und Kollegen feste Tage an denen sie von zu Hause arbeiten, aber vielfach wird nach den vorhandenen Terminen und Aufgaben geschaut, welcher Ort sich sinnvoller für die Erledigung der anfallenden Arbeiten eignet. So werden vielleicht Kundentelefonate und die Bearbeitung von Akten aus dem heimischen Büro erledigt, während Besprechungen, der fachliche Austausch und kreative Prozesse eher im Büro stattfinden. Aktuell nehmen schon deutlich über 80% der Mitarbeitenden am FlexOffice teil und viele Teams haben eigene Modelle mit einer Mischung aus Präsenzzeiten und Arbeiten aus dem Home Office entwickelt, die aber stetig angepasst und optimiert werden. Sowohl die vielen Erfahrungen als auch die sich weiter verbessernden technischen Möglichkeiten fließen hier immer wieder ein und sorgen für eine stetige Weiterentwicklung des FlexOffice.
Welche Rahmenbedingungen stellt die TK für FlexOffice?
Alle Mitarbeitenden der TK sind mit Laptops ausgestattet und darüber hinaus stellt die TK für die Arbeit im Home Office auch zusätzlich einen Monitor und Tastatur/Maus. In den Büros der TK statten wir gerade alle Arbeitsplätze mit ergonomischen, höhenverstellbaren Schreibtischen aus, so dass die Mitarbeitenden frei ihren Arbeitsplatz wählen können.
Was sind die nächsten Schritte in Richtung „New Work“?
FlexOffice hat die technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, dass Arbeit nicht mehr am gleichen Ort erfolgen muss. Wir befinden uns bereits in Überlegungen, ob zukünftig auch ortsübergreifende oder virtuelle Teams möglich und sinnvoll sind oder ob Mitarbeitenden auch dauerhaft von einem anderen Standort aus arbeiten können, z.B. aus Stuttgart zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Berlin und Hamburg TK-Software entwickeln. Zusätzlich haben wir auch begonnen unsere Büros neu zu gestalten, um so die jetzt möglichen Formen der Zusammenarbeit besser zu unterstützen und übergreifendes Arbeiten zu erleichtern.
Zur Person
Nach dem Studium der Psychologie in Osnabrück, Sydney und Washington hat Arndt Hoschke mehrere Jahre als wissenschaftlicher Assistent und Unternehmensberater im Ruhrgebiet gearbeitet, bevor ihn der Ruf der TK wieder in seine Heimatstadt Hamburg geführt hat. In den letzten 18 Jahren hat er im Personalbereich als Projektleiter und Teamleiter gearbeitet. Die Themen reichten dabei von der Einführung der Lebensarbeitszeit, über die Steuerung der Integration neuer Mitarbeitenden im Rahmen einer Fusion, bis hin zum Aufbau des Personalmarketings oder der Konzeption der Personaladministration. In den letzten drei Jahren ist er als Projektleiter für die Einführung von FlexOffice zuständig und begleitet zusätzlich weiteren Projekte z.B. zur Einführung von Office365 („Modern Workplace„) oder als Teil des Teams für die Gehaltstarifverhandlungen.
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