Unter 30 in einer Führungsrolle bei der TK: Katie O’Reilly zeigt, dass Alter keine Ausrede ist, wenn du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit deinem Team zu wachsen.
„Fake it till you make it‘ ist ein Stressfaktor, mit dem ich nicht umgehen kann.“
Katie O'Reilly, Teamleitung Access & Data Exchange
Mit diesem Satz bringt Katie auf den Punkt, was ihren Führungsstil ausmacht: Ehrlichkeit statt Show, Teamstärke statt Ego – und der Mut, offen zu sagen, wenn sie etwas (noch) nicht weiß. In diesem Beitrag erfährst du, wie sie zur Führungskraft wurde, warum die Techniker Krankenkasse für sie der passende Arbeitgeber ist und welche Learnings sie jungen Führungskräften mitgeben würde.
Wie ihr Weg von der ersten Führungsposition bis zur Teamleitung bei der TK aussah – und welche Rolle Vereinbarkeit von Job und Familie dabei spielt – liest du weiter unten.
Katies Weg in die Führung – und warum sie bei der TK gelandet ist
Katies Weg als junge Führungskraft begann nicht bei der TK, sondern in einem IT-Projekt. Während der Corona-Pandemie wechselte sie zu einem IT-Personaldienstleister und übernahm zunächst ein großes Projekt im Bereich Immobilienkonsolidierung. Als dieses erfolgreich abgeschlossen war, kam das nächste Angebot – eine Führungsposition in Elternzeitvertretung:
„In diesem Moment, im reifen Alter von 27 Jahren, musste ich entscheiden, ob ich mir zutraute, diese Aufgabe zu bewältigen. Ich entschied mich, auf mich selbst zu vertrauen.“
Was viele nicht wissen: Bevor sie in Deutschland und schließlich bei der TK angekommen ist, hat Katie in den USA Psychologie studiert – und früh gespürt, dass sie dort nicht wirklich hingehört:
„Solange ich mich erinnern kann, habe ich mich in den USA nie ganz wohl gefühlt – als würde ich dort irgendwie nicht hingehören.“
Die Entscheidung, eine neue Sprache zu lernen und nach Deutschland zu gehen, war für sie ein bewusster Schritt in ein neues Leben – und der Startpunkt ihres heutigen beruflichen Weges: vom Studium in der Psychologie über erste Projektrollen bis hin zur Führungskraft in der IT.
Aus einer einmaligen Chance wurde für sie ein klarer Weg: Führung ist nichts, was „irgendwann später“ kommt, sondern etwas, das sie bewusst angenommen hat. Wenig später stieß sie auf eine Stellenausschreibung der Techniker Krankenkasse zur Teamleitung Datenaustausch und Benutzerverwaltung:
„Zu dieser Zeit gab es bei TK zufällig eine Stellenausschreibung für ‚Teamleitung Datenaustausch und Benutzerverwaltung‘, und mir fiel die Kinnlade herunter. Es fühlte sich zu sehr nach Schicksal an, ich konnte die Gelegenheit nicht an mir vorbeigehen lassen, und ich habe mich beworben.“
Erst nach der Bewerbung wurde ihr der Arbeitgeberaspekt richtig bewusst – durch Gespräche mit Freund:innen über Gleitzeit, FlexOffice und den guten Ruf der TK als Arbeitgeber:
„All die Vorteile – die Gleitzeit, die tollen Mitarbeiter, das FlexOffice, alles, was wir hier so schätzen – waren natürlich ein Bonus.“
Für sie war klar: Die fachliche Rolle passt perfekt, und die Rahmenbedingungen der TK unterstützen genau das, was sie leben möchte – verantwortungsvolle Führung, Entwicklung und Vereinbarkeit mit ihrem Familienleben.
Führung U30 – zwischen Impostor-Gefühl und wachsendem Selbstvertrauen
Katies erste Führungsrolle kam früh – und mit einem Team, das überwiegend älter war als sie. Das hat bei ihr einiges ausgelöst:
„Nun, als ich zum ersten Mal Führungskraft wurde, kam ich mir wie ein absoluter Imposter vor, nicht zuletzt, weil fast alle meine Mitarbeiter älter waren als ich.“
Jede Entscheidung fühlte sich am Anfang groß an – fast zu groß:
„Anfangs kam mir jede Entscheidung, die ich über das Team und in dessen Namen treffen musste, von Natur aus anmaßend vor. Wer war ich schon, einem 40-Jährigen zu sagen, er dürfe keinen Urlaub nehmen oder dass sich seine Arbeitsergebnisse verbessern müssten?“
Der Wendepunkt kam, als sie verstanden hat, was ihr Team wirklich von ihr braucht: Klarheit, Verlässlichkeit und Verantwortung – nicht Perfektion.
„Mir wurde jedoch schnell klar, dass genau das das war, was sie von mir brauchten, was sie von mir erwarteten, und solange ich meine Arbeit gut machte, war unser gegenseitiger Respekt das Wichtigste. Die einzige Person, die sich um mein Alter sorgte, war ich selbst.“
Als sie zur TK kam, war dieser innere Konflikt für sie abgeschlossen:
„Ich war mir bewusst, dass meine Handlungen, meine Integrität und meine Transparenz das Einzige sind, was wirklich zählt – dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis ich das Vertrauen meines Teams genießen würde.“
Für alle, die selbst früh in Führung gehen möchten, zeigt ihr Weg: Das Impostor-Gefühl gehört oft dazu – entscheidend ist, wie man damit umgeht. Ihre Erfahrungen zeigen, wie sich Führung unter 30 in der Praxis anfühlt – gerade für junge Führungskräfte, die erstmals Verantwortung übernehmen.
Herausforderungen als junge Führungskraft – in Verantwortung hineinwachsen
Führung unter 30 klingt mutig – im Alltag bedeutet es vor allem, in eine neue Rolle hineinzuwachsen. Katie unterscheidet bewusst zwischen Alter und Erfahrung:
„Es ist schwer zu unterscheiden, was aufgrund meines Alters eine Herausforderung war und was einfach deshalb, weil ich noch neu in dieser Rolle war.“
Besonders herausfordernd fand sie anfangs zwei Dinge: Grenzen setzen und Wertschätzung aussprechen.
„Generell fühlten sich sowohl das ‚Nein‘ sagen als auch das Aussprechen von Lob anfangs etwas unbeholfen an, so als würde man einen Anzug tragen, der ein bisschen zu groß ist. Ich musste erst hineinwachsen, aber wie bei allen Dingen wurde es umso natürlicher, je öfter ich es tat.“
Ihr Weg war deutlich dialogorientiert: Sie holt sich Feedback von ihren Mitarbeitenden und macht ihre eigene Entwicklung transparent.
„Was mir ebenfalls geholfen hat, war, meine Mitarbeiter zu fragen, wie sie meinen Führungsstil empfanden und ob sie Anregungen oder Empfehlungen hatten. Offen über meine eigene persönliche Entwicklung zu sprechen und sie einzubeziehen, hat mir geholfen, mich weniger unbehaglich zu fühlen.“
Ein weiterer Lernschritt war der Umgang mit kritischem Feedback und Leistungssteuerung – also der Moment, in dem Führung auch mal unbequem wird:
„Die ersten paar Male fühlte ich mich so übergriffig. Als ich jedoch schnell bemerkte, wie sich die Stimmung im gesamten Team verbesserte, sobald eine bestimmte Person nicht mehr damit durchkam, andere auszunutzen oder ihren Beitrag nicht zu leisten, half mir das, meine eigenen Emotionen beiseitezulassen und meine Verantwortung wahrzunehmen.“
Katie O'Reilly, Teamleitung Access & Data Exchange
Gerade für junge Führungskräfte zeigt dieser Teil ihres Weges: Du musst nicht von Anfang an alles können – du musst bereit sein zu lernen und konsequent Verantwortung zu übernehmen.
„Ich weiß es noch nicht“ – wie Katie mit Nicht-Wissen und Führung auf Augenhöhe umgeht
Als studierte Psychologin in einer IT-Führungsrolle ist es für Katie selbstverständlich, nicht alles zu wissen. Ihr Weg damit ist bewusst ehrlich:
„Ich bin studierte Psychologin und arbeite als IT-Führungskraft … es gibt so vieles, was ich nicht weiß. Für mich besteht der einzige Weg, mich wohlzufühlen, darin, ganz offen zu sagen, dass ich etwas nicht weiß und dass ich es so schnell wie möglich herausfinden werde.“
Sich Sicherheit vorzuspielen, nur um kompetent zu wirken, kommt für sie nicht infrage. Sie setzt auf Transparenz und Teamkompetenz:
„‚Fake it till you make it‘ ist ein Stressfaktor, mit dem ich nicht umgehen kann.“
Sie versteht Führung als Rolle im Team – nicht als „alles wissen müssen“. Deshalb nimmt sie Mitarbeitende in fachliche Termine mit:
„Das Tolle daran ist, dass ich ein Team von Experten habe. Wenn ich ein fachliches Meeting habe, kommen in der Regel ein oder zwei meiner Mitarbeiter mit, die die technischen Fragen beantworten.“
Ihr Grundsatz:
„Wenn es um fachliche Angelegenheiten geht, treffe ich keine einzige Entscheidung, ohne mein Team zu konsultieren.“
Gleichzeitig lebt sie Führung auf Augenhöhe, indem sie offen ist und ihre eigene Verletzlichkeit zeigt – und so Vertrauen im Team aufbaut.
Arbeiten bei der TK als Eltern – Rahmenbedingungen, Führung U30 und wichtigste Learnings
Neben ihrer Führungsrolle ist Katie Mutter. Die Rahmenbedingungen der TK helfen ihr, beides gut zu verbinden:
„Die 35,5 Stunden in Vollzeit zu arbeiten, ist nur wenige Stunden vom klassischen ‚9-to-5‘-Job entfernt, aber in Kombination mit Gleitzeit ist das ein himmelweiter Unterschied.“
Sie muss sich nicht dauernd fragen, wie sie Schule, Arzttermine und Arbeit unter einen Hut bekommt:
„Mir nicht darum sorgen machen zu müssen, wann ich mein Kind von der Schule abholen kann, ob ich es zum Arzt bringen muss oder ob ich selbst hingehen muss – das hilft mir, ein so ruhiges Leben zu führen.“
Gerade für junge Führungskräfte ist das wichtig: Verantwortung übernehmen zu können, ohne permanent zwischen Job und Privatleben zerrissen zu sein. Ihre wichtigsten Learnings für alle, die selbst in Führung gehen wollen, fasst sie in drei Punkten zusammen:
- Vertraue dir selbst und deiner Intuition. „Wenn eine Entscheidung richtig ist, spielt es keine Rolle, wie schwer sie fällt – sie lohnt sich immer.“
- Setz auf Ehrlichkeit und Integrität. „Der Aufbau eines Rufs als integrer Mensch bringt dich weiter als jeder hinterhältige Schnellgewinn.“
- Achte auf deine Gesundheit und Grenzen. „Du hast nur ein Leben, und wenn du die Balance zwischen deinem Besten geben und dem Respektieren deiner eigenen Grenzen findest, wirst du es in vollen Zügen genießen können.“
Katies Botschaft zu Führung unter 30:
„Je früher man anfängt, desto mehr kann man erreichen.“
Katie O'Reilly, Teamleitung Access & Data Exchange
Dein Weg in Führung bei der TK
Katies Geschichte zeigt: Führung unter 30 ist kein Sonderfall – sondern eine reale Option, wenn Arbeitgeberkultur, Rahmenbedingungen und die eigene Haltung zusammenpassen. Bei der Techniker Krankenkasse findest du:
- moderne Arbeitszeitmodelle mit Gleitzeit und 35,5-Stunden-Woche,
- eine Kultur, in der Vertrauen, Offenheit und Entwicklung großgeschrieben werden,
- und konkrete Wege in die Führung – zum Beispiel über Potenzialprogramme oder das Junior Management Programm.
Wie werde ich Führungskraft bei der TK?
Bei der TK gibt es verschiedene Wege, eine Führungsposition zu übernehmen. Allen Wegen geht ein umfassender, mehrstufiger Auswahlprozess voraus. Dieser umfasst eine Selbst- und eine Fremdeinschätzung, eine Bewerbung, ein Auswahlinterview sowie einen Auswahltag. Besonders hervorzuheben ist, dass sich alle Mitarbeitenden eigeninitiativ auf eine Führungsposition bewerben können.
Nach erfolgreichem Abschluss des Auswahlprozesses nehmen die ausgewählten Nachwuchsführungskräfte am 15-monatigen Entwicklungsprogramm „JuMP – Junior Management Programm“ teil. Das Programm bereitet sie gezielt auf ihre neue Aufgabe vor, vermittelt zentrale Führungsinstrumente und bietet vielfältige Möglichkeiten zur Reflexion. Darüber hinaus ermöglicht es den Austausch mit anderen Führungskräften aus der gesamten Organisation sowie mit dem Top-Management.
„Gerade in der Anfangsphase ihrer Führungslaufbahn profitieren junge Führungskräfte vom bereichs- und generationsübergreifenden Austausch. Sie können aktuelle Fragestellungen aus ihrer neuen Rolle gemeinsam reflektieren, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und ihr TK-internes Netzwerk erweitern. Dieses Netzwerk bleibt häufig auch nach dem Programm bestehen und bietet langfristig wertvolle Unterstützung.“
Katharina Cohrs, Team Talentmanagement (TK)
Wenn du Lust hast, Verantwortung zu übernehmen, dich weiterzuentwickeln und gleichzeitig auf deine Gesundheit und dein Leben außerhalb des Jobs zu achten, könnte dein Weg ähnlich beginnen wie Katies: mit einer bewussten Entscheidung für Führung – vielleicht sogar unter 30.
Ob als junge Führungskraft in der IT oder später in anderen Bereichen der TK: Führung ist ein realer Entwicklungspfad bei der Techniker Krankenkasse. An verschiedenen Standorten der TK – etwa in großen Regionen wie Hamburg oder München – findest du Einstiegsmöglichkeiten in Fach- und Führungsrollen.
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